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LiquidMining in Kooperation mit dem Lehrstuhl Resource & Chemical Engineering

Kurzbeschreibung

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (??BMWE) im Rahmen des??8. Energieforschungsprogramms gef?rderte Projekt?LiquidMining?besch?ftigt sich mit der Rückgewinnung kritischer Metalle aus industriellen und natürlichen W?ssern. Im Projekt werden metallhaltige W?sser systematisch analysiert, eine Sekund?rrohstofflandkarte erstellt und ?konomische Potenziale bewertet. Parallel dazu werden verschiedene Extraktions- und Aufbereitungsverfahren entwickelt, geprüft und gemeinsam mit Industriepartnern in den Technikumsma?stab überführt, bevor eine modulare Pilotanlage zur praxisnahen Demonstration aufgebaut wird. Ziel ist es, die ?kologischen und ?konomischen Potenziale der Rohstoffrückgewinnung aus metallhaltigen W?ssern umfassend zu erschlie?en und so eine nachhaltige, kreislauforientierte Rohstoffstrategie für Deutschland und Europa zu unterstützen.

Vorhabenbeschreibung und -Kontext

Problemstellung

Die weltweite Nachfrage nach kritischen Metallen steigt seit Jahren deutlich an und wird voraussichtlich weiter zunehmen. Als kritische Metalle werden dabei solche bezeichnet, welche für die Wirtschaft von gro?er Bedeutung sind und gleichzeitig ein hohes Versorgungsrisiko aufweisen. Dazu z?hlen Lithium und Seltene Erden sowie beispielsweise Germanium, Indium und Kobalt. Sie sind zentrale Bestandteile moderner Batteriespeicher, leistungsstarker Magnete, Windenergieanlagen und Photovoltaikmodule und somit unverzichtbar für Schlüsseltechnologien der Digitalisierung sowie der Mobilit?ts- und Energiewende.

Gleichzeitig ist Deutschland in hohem Ma?e auf Importe kritischer Metalle angewiesen. Diese Abh?ngigkeit von Lieferketten au?erhalb der EU hat sich in jüngster Zeit zunehmend als problematisch erwiesen, da die Versorgungssicherheit nicht immer gew?hrleistet ist und Lieferbeziehungen teilweise politischen Interessen der Zulieferl?nder unterliegen. Eine eigenst?ndige Rohstoffproduktion findet hierzulande kaum statt, da metallische Prim?rrohstoffe entweder nicht in ausreichenden Lagerst?tten vorliegen oder aus wirtschaftlichen Gründen nicht abgebaut werden.

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L?sungsansatz

Eine wichtiger Beitrag zur L?sung liegt in der Erschlie?ung bislang ungenutzter Sekund?rrohstoffpotenziale. Deutschland verfügt als Industriestandort über zahlreiche Prozesse, in denen kritische Metalle verarbeitet werden und ins Abwasser gelangen k?nnen. Obwohl solche W?sser ein betr?chtliches Rohstoffpotenzial besitzen, ist die Rückgewinnung vieler Elemente, unter anderem aufgrund fehlender Grenzwerte, bisher kaum erforscht und wird in bestehenden Wertstoffkreisl?ufen h?ufig nicht berücksichtigt.

Auch natürliche W?sser, wie Thermal- und Grubenw?sser, k?nnen erh?hte Metallgehalte enthalten und somit als zus?tzliche Quelle dienen. Allerdings ist ihre chemische Zusammensetzung h?ufig nur unvollst?ndig bekannt, da Untersuchungen meist auf wenige vorgeschriebene Parameter beschr?nkt sind. Dadurch bleibt das tats?chliche Potenzial dieser natürlichen Rohstoffquellen ebenfalls weitgehend unerfasst.

Kontakt

Professor
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