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Kolloquium "Ai Meets Human Data"

Lernen durch Sprache, Sehen und Interaktion

Das Kolloquium ?AI Meets Human Data“ an der Universit?t Augsburg wird gemeinsam vom Lehrstuhl für Computerlinguistik (Prof. Annemarie Friedrich), dem Lehrstuhl für Human-Centered Artificial Intelligence (Prof. Dr. Elisabeth André) und dem Lehrstuhl für Maschinelles Lernen und Computer Vision (Prof. Dr. Rainer Lienhart) veranstaltet. Wir laden alle Angeh?rigen der Universit?t Augsburg sowie weitere interessierte G?ste herzlich dazu ein, unsere Vortr?ge zu besuchen und unsere renommierten externen Referenten kennenzulernen.
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? Universit?t Augsburg

Gastvortr?ge

Zusammenfassung

Die Biotechnologie und die Arzneimittelforschung stehen vor zunehmend komplexen Herausforderungen: Krankheiten werden immer individueller, die Arzneimittelentwicklung bleibt kostspielig und zeitaufwendig, und die Nachfrage nach nachhaltigen L?sungen in der Medizin w?chst stetig. Um in diesem Umfeld neue Erkenntnisse zu gewinnen, bedarf es mehr als blo?er Daten – es erfordert deren intelligente Integration und Interpretation. Dieser Vortrag stellt einen systematischen, KI-gestützten Ansatz zum Verst?ndnis biologischer Systeme vor. Er basiert auf einem weltweit einzigartigen, tiefgreifend kuratierten Datensatz, der biologische Sequenzdaten mit umfangreichem semantischem Wissen über biologische Entit?ten und deren Beziehungen verknüpft. Durch die Integration von Large Language Models, Wissensgraphen und multimodalen Daten versetzen wir KI-Systeme in die Lage, verborgene biologische Muster aufzudecken und handlungsrelevante Erkenntnisse zu generieren – oftmals ohne den Einsatz umfangreicher Experimente im Nasslabor. Der Vortrag veranschaulicht, wie sich solche Daten in praktische, nachvollziehbare Anwendungen überführen lassen: von der fortgeschrittenen Sequenzanalyse und der automatisierten Biomarker-Entdeckung bis hin zur pr?zisen Vorhersage biologischer Interaktionen sowie der KI-gestützten Neu- und Umpositionierung von Wirkstoffen. Das Ergebnis ist eine neue Generation von KI-Tools, die den Erkenntnisgewinn beschleunigt, Kosten senkt und nachhaltigere sowie personalisiertere Innovationen in den Biowissenschaften f?rdert.

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privat

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Bio

Andreas Dengel ist Professor am Fachbereich Informatik der RPTU Kaiserslautern-Landau, Gesch?ftsführender Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern sowie Leiter des Forschungsbereichs ?Smart Data & Knowledge Services“ am DFKI. Seit 2009 bekleidet er zudem eine Professur (Kyakuin) am Fachbereich für Informatik und intelligente Systeme der Osaka Metropolitan University. Für seine Arbeit und seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. So wurde er beispielsweise im Jahr 2019 von einer Jury im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für seine Forschung auf dem Gebiet der Dokumentenanalyse als einer der einflussreichsten Wissenschaftler der 50-j?hrigen Geschichte der KI in Deutschland ausgew?hlt. Er ist Tr?ger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz und wurde im Jahr 2021 im Namen Seiner Majest?t Kaiser Naruhito mit dem ?Orden der Aufgehenden Sonne, Goldener Stern“ ausgezeichnet – dem ?ltesten Orden Japans. Seine aktuellen Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf ein breites Spektrum neuro-symbolischer KI-Problemstellungen

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(https://scholar.google.de/citations?hl=de&user=p3YP0DMAAAAJ&view_op=list_works&sortby=pubdate).

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Zusammenfassung
Gro?e Sprachmodelle (LLMs) haben rasante Fortschritte gemacht, richten sich jedoch h?ufig nach wie vor nur an einen engen Nutzerkreis. Dieser Vortrag pl?diert für einen menschenzentrierten Ansatz in der NLP-Technologie – einen Ansatz, der sprachliche Vielfalt berücksichtigt, die Schlussfolgerungsf?higkeit sowie die Sicherheit verbessert und den Bedürfnissen diverser Sprachgemeinschaften besser gerecht wird. Im Rahmen dieses Vortrags werde ich Wege hin zu einer inklusiveren und vertrauenswürdigeren Sprachtechnologie aufzeigen.

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?LCProductions

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Bio
Barbara Plank ist Professorin für KI und Computerlinguistik an der LMU München, Co-Direktorin des Centrums für Informations- und Sprachverarbeitung sowie Leiterin des MaiNLP-Labors (Munich AI and NLP). Zudem ist sie Gastprofessorin an der IT-Universit?t Kopenhagen. Ihr Forschungslabor konzentriert sich auf robustes maschinelles Lernen für die Verarbeitung natürlicher Sprache, mit einem Schwerpunkt auf menscheninspirierten und datenzentrierten Ans?tzen. Barbara Plank ist zudem ELLIS Fellow (European Laboratory for Learning and Intelligent Systems) und ERC-Stipendiatin. Sie engagiert sich regelm??ig in internationalen Organisationen wie der Association for Computational Linguistics (ACL) und dem European Chapter of the ACL (EACL) sowie in wissenschaftlichen Beir?ten.

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Ehemalige G?ste

Zusammenfassung
Geb?rdensprachen sind faszinierend. Sie sind visuell-gestisch, dreidimensional und verfügen über mehrere gleichzeitige Produktionskan?le (linke Hand, rechte Hand, Gesicht, Mund, K?rperhaltung …). Sie zeigen uns, dass natürliche Sprachen nicht auf gesprochene und geschriebene Sprache beschr?nkt sind. Wenn es darum geht, sie computergestützt zu erschlie?en, haben wir bislang kaum mehr als an der Oberfl?che gekratzt. In meinem Vortrag werde ich eine Einführung in den aktuellen Stand der computergestützten Geb?rdensprachlinguistik geben: Wie Sprachtechnologien für Geb?rdensprachen aussehen und vor welchen Herausforderungen sie stehen; was bei der Erstellung von Datens?tzen für Geb?rdensprachen zu beachten ist; warum die Einbeziehung geh?rloser Menschen so essenziell ist und was geschieht, wenn diese fehlt; und warum die Deutsche Geb?rdensprache sechzehn verschiedene Geb?rden für den Monat Mai kennt.
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? Stefanie Wetzel
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Bio
Marc Schulder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Geb?rdensprache und Kommunikation Geh?rloser (IDGS) der Universit?t Hamburg. Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Erstellung von Ressourcen und Technologien für Geb?rdensprachen, die geh?rlose Gemeinschaften sowie die geb?rdensprachlinguistische Forschung unterstützen sollen. Nach seiner Promotion in Computerlinguistik im Jahr 2019 wechselte er an das IDGS, um im Projekt DGS-Korpus (2009–2027) mitzuarbeiten – der Heimat des weltweit gr??ten Korpus natürlicher Dialoge in Deutscher Geb?rdensprache (DGS). Zudem ist er aktuell am EU-Projekt VISTA-SL (2025–2027) beteiligt, einer Bildungsplattform für h?rende und geh?rlose Zweitsprachenlernende, und unterstützt das Schwerpunktprogramm ViCom (2022–2028) als Berater für Open Data. Zuvor war er auch am EU-Projekt EASIER (2021–2023) zur maschinellen ?bersetzung zwischen europ?ischen Geb?rden- und Lautsprachen beteiligt und kooperierte mit dem Projekt GeSi (2023–2025) zur Untersuchung von Kopfnicken in Geb?rden- und Lautsprachen. Marc ist h?rend und lernt DGS als Zweitsprache.
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Zusammenfassung

In diesem Vortrag gebe ich einen ?berblick über unsere langj?hrige Forschung zu digitalen Zwillingen für komplexe Innenraumumgebungen. Ich zeichne die Entwicklung unserer Indoor-Kartierungssysteme nach – von frühen Forschungsprototypen bis hin zu robusten kommerziellen L?sungen – und zeige auf, wie diese Technologien eine pr?zise, ??skalierbare und effiziente Digitalisierung realer R?ume erm?glichen. Aufbauend auf diesem Fundament stelle ich unsere jüngsten Fortschritte in den Bereichen semantische Segmentierung, Datenvervollst?ndigung und visuelle 3D-Verankerung vor. Diese Methoden wandeln rohe, unstrukturierte 3D-Scans in semantisch angereicherte, interaktive digitale Zwillinge um, die eine breite Palette nachgelagerter Anwendungen unterstützen. Des Weiteren beleuchte ich die Rolle digitaler Zwillinge bei der Simulation der 6G-Funkwellenausbreitung, er?rtere, wie Radarsensorik die Detailtreue digitaler Zwillinge steigern kann, und skizziere, wie haptische Sensorikl?sungen visuelle Daten durch die Bereitstellung von Informationen auf Materialebene erg?nzen k?nnen.
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? Herdergott

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Bio

Eckehard Steinbach ist Professor an der Technischen Universit?t München (TUM), wo er den Lehrstuhl für Medientechnik leitet. Seine Forschung umfasst die visuelle und haptische Informationsverarbeitung, maschinelles Lernen sowie die Roboterwahrnehmung. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat seine Arbeitsgruppe bedeutende Beitr?ge zur gro?fl?chigen Innenraumkartierung und zum Digitalen Zwilling geleistet, wobei zentrale Forschungsergebnisse erfolgreich in kommerzielle L?sungen überführt wurden. Zudem ist er Mitbegründer und Chief Scientist der Olive Robotics GmbH. Prof. Steinbach ist Fellow des IEEE.
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Zusammenfassung
Emotionen werden h?ufig als Reaktionen auf Ereignisse betrachtet, die anschlie?end von den Personen bewertet werden, welche diese Ereignisse erleben. Zugleich stellen Emotionen jedoch auch selbst Ereignisse dar. Dies er?ffnet zwei Perspektiven auf das Verh?ltnis von Ereignissen und Emotionen. Die eine ist spezifisch für die Sprachverarbeitung und baut auf der semantischen Rollenetikettierung auf – konkret auf der Etikettierung von Emotionsrollen –, wobei die Aufgabe darin besteht zu identifizieren, wem das Empfinden einer Emotion zugeschrieben wird, um welche Emotion es sich dabei handelt und aus welchem ??Grund. Die andere Perspektive erfordert die Interpretation von Ereignissen. In diesem Zusammenhang er?rtere ich die computergestützte Anwendung von Bewertungstheorien, die jene Parameter erkl?ren, welche zur Entstehung einer bestimmten Emotion führen. Zu den Anwendungsf?llen z?hlen die Interpretation von Argumentationen sowie von multimodalen Social-Media-Beitr?gen.

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? Benjamin Herges

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Bio

Roman Klinger ist Professor an der Fakult?t für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) der Universit?t Bamberg. Er studierte Informatik im Nebenfach Psychologie, promovierte im Fach Informatik an der TU Dortmund (2011) und erhielt 2020 in Stuttgart die Venia Legendi für Informatik. Vor seinem Wechsel nach Bamberg war er am Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung in Stuttgart, an der Universit?t Bielefeld, am Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen sowie an der University of Massachusetts Amherst t?tig. Roman Klingers Vision ist es, Computern das Verstehen und Generieren von Texten zu erm?glichen – und zwar sowohl hinsichtlich propositionaler als auch nicht-propositionaler Informationen. Dies findet Anwendung in der interdisziplin?ren Forschung, unter anderem im biomedizinischen Text Mining, in den Digital Humanities, bei der Modellierung psychologischer Konzepte (wie Emotionen) in der Sprache sowie im Social Media Mining. Diese Themen stellen für bestehende Methoden des maschinellen Lernens h?ufig neuartige Herausforderungen dar. Daher leisten er und seine Arbeitsgruppe auch Beitr?ge zu den Bereichen des probabilistischen und des Deep Machine Learning.

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Veranstalter

Prof. Dr. Annemarie Friedrich
Lehrstuhlinhaberin
Lehrstuhl für Computerlinguistik
  • Telefon: +49 821 598 4628
  • E-Mail:
  • Raum 1022 (Geb?ude BCM)
Lehrstuhlinhaberin
Lehrstuhl für Menschzentrierte Künstliche Intelligenz
  • Raum 2035 (Geb?ude N)
Lehrstuhlinhaber
Lehrstuhl für Maschinelles Lernen und Maschinelles Sehen
  • Raum 1013 (Geb?ude N)

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