Wie kann man schottische Windenergie in Wasserstoff speichern?
Universit?t und Technische Hochschule Augsburg unterzeichnen Memorandum of Understanding mit University of the Highlands and Islands aus Inverness
Resiliente Energiesysteme auf Wasserstoff-Basis weiter zu erforschen ist Ziel eines Kooperationsvorhabens, das die Technische Hochschule und die Universit?t Augsburg mit der University of the Highlands and Islands aus Inverness in Schottland (UHI) 拉斯维加斯赌城: hat. Die Hochschulen wollen ihre bereits bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit vertiefen. Am 11. Mai 拉斯维加斯赌城:en sie dafür ein sogenanntes Memorandum of Understanding. Das Memorandum schafft den Rahmen für eine langfristige akademische Kooperation. Geplant sind unter anderem gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, der Austausch von Studierenden und Forschenden, die Organisation gemeinsamer wissenschaftlicher Veranstaltungen und einzelner Lehrveranstaltungen sowie der Wissenstransfer in zukunftsrelevanten Technologiefeldern. Der Fokus liegt auf erneuerbaren Energien, Wasserstofftechnologien, nachhaltigen Materialsystemen und Lebenszyklusanalysen. ?Inverness und Augsburg passen bei diesem Thema hervorragend zusammen“, sagte Weihrich anl?sslich der Unterzeichnung. ?In Schottland gibt es grüne Energie im ?berschuss und folgerichtig wird Wind- und Gezeitenenergie dort stark ausgebaut. Wir wiederum haben Technologie und Know-how zur Gewinnung, Speicherung, Nutzung und Systemintegration von Wasserstoff und k?nnen gemeinsam daran arbeiten, aus überschüssiger Energie und Wasserstoff resiliente, europ?ische Energiesysteme aufzubauen, die nach dem Vorbild der Natur nachhaltig sind und die Ressourcen auch für die n?chste Generation sichern.“ Universit?tspr?sidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel betont die Bedeutung der Vereinbarung für die strategische Ausrichtung der Augsburger Forschung: ?Die aktuellen globalen Herausforderungen machen deutlich, wie wichtig stabile internationale Kooperationen und der gemeinsame Ausbau klimaneutraler, resilienter Energiesysteme sind. Wasserstoff ist ein zentraler Baustein einer nachhaltigen Energieversorgung – und genau hier setzt unsere Zusammenarbeit mit der University of the Highlands and Islands an.“ Prof. Dr. Frank Danzinger, Vizepr?sident für Technologie und Forschung der Technischen Hochschule Augsburg erg?nzte: ?Ich freue mich au?erordentlich, heute ein Memorandum of Understanding auf internationaler Ebene zu unterzeichnen. Damit legen unsere Hochschulen den Grundstein für die Zusammenarbeit. Augsburg ist eine führende Technologieregion, wenn es um Wasserstoff geht. Hier sind sie richtig. Hier gelingt der Transfer von Forschung in die industrielle Praxis. Mit dem Memorandum of Understanding legen wir nun den formalen Grundstein für einen wertvollen Austausch, in dem wir viel voneinander lernen k?nnen – wissenschaftlich, technologisch und kulturell." Mit dem Memorandum bekr?ftigen die Augsburger Hochschulen ihren Anspruch, interdisziplin?re und international vernetzte Forschung im Bereich der Wasserstoff- und Energietechnologien weiter voranzutreiben und gemeinsam mit starken Partnern innovative L?sungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.
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Die Kooperation mit Inverness baut die Forschung und Vernetzung zu Wasserstoff in Augsburg weiter strategisch aus. Am Institut für Materials Resource Management (MRM) der Universit?t ?wurde vor Jahren die Arbeitsgruppe H2.UniA von Prof. Dr. Richard Weihrich, Sprecher des Arbeitskreises Wasserstoff und Professor für Chemie der Materialien und der Ressourcen, sowie Dr. Timo K?rner, Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung, gegründet. Sie bündelt Forschung zu Materialien für Wasserstofftechnologien, Elektrokatalyse, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.
Die Technische Hochschule Augsburg wird über das Technologietransferzentrum Gersthofen zu den Themen Wasserstofftanks, LH2-Sloshing und Systemsimulationen zur gesamten Wasserstoffproduktionskette vor Ort in Inverness arbeiten. Angedacht sind gemeinsame Lehr-Angebote, z. B. ein internationaler Forschungsmaster.
Beide Hochschulen sind im Fachbeirat Wasserstoff im Wirtschaftsraum Augsburg aktiv. Diese enge regionale Vernetzung wird durch die Zusammenarbeit mit der University of the Highlands and Islands nun international ideal erg?nzt.Ziel: ?berschüssige Windenergie in Wasserstoff speichern
Der Pr?sident der UHI, Prof. Christopher O’Neil, sagte, die Basis für Erfolg seien ein hoher Qualit?tsanspruch in der wissenschaftlichen Arbeit und Engagement. ?Was es darüber hinaus aber braucht, sind Neugier und eine gewisse Verspieltheit, um Visionen zu erreichen. Ich bin sehr froh, dass wir in Augsburg Partner gefunden haben, die diese Haltung mit uns teilen.“Ausbau resilienter Energiesysteme
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