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Wie klimafreundlich ist die Universit?t Augsburg heute – und wo setzt wirksamer Klimaschutz an? Mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept 2025 legt die Universit?t erstmals eine umfassende und transparent nachvollziehbare Treibhausgasbilanz vor. Sie zeigt für das Bilanzjahr 2024, wo klimarelevante Emissionen entstehen, und schafft damit eine wissenschaftlich fundierte Grundlage, um Klimaschutz systematisch, verantwortungsbewusst und zielgerichtet weiterzuentwickeln. Orientiert an anerkannten internationalen Standards macht die THG-Bilanz Entwicklungen sichtbar und weist den Weg für konkrete Ma?nahmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit an der Universit?t.

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  • Für 2024 wurden rund 29.000 Tonnen CO?-?quivalente bilanziert:?Die THG-Bilanz zeigt erstmals umfassend, wo im Universit?tsbetrieb Emissionen entstehen.

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  • Der gr??te Teil (80,0%) sind indirekte Emissionen:?Vor allem Pendelverkehr, Bauaktivit?ten und Dienst- bzw. Studienreisen fallen ins Gewicht.?Aus aktuellem Anlass: Derzeit (bis zum 15. M?rz) laufen unter Besch?ftigten und Studierenden (als Teil der Studierendenbefragung 2026) Umfragen zum Thema Mobilit?t, mit denen die Emissionsberechnung des Pendelverkehrs verbessert werden soll. Falls Sie noch nicht teilgenommen haben, würden wir uns freuen, wenn Sie sich hierfür ~5 Minuten Zeit nehmen. Die Einladungen wurden jeweils von der Qualit?tsagentur per E-Mail verschickt.

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  • Geb?ude und Energie bleiben zentrale Handlungsfelder:?Strom- und Fernw?rmeverbrauch in den Universit?tsgeb?uden bestimmen die direkt beeinflussbaren Emissionen (Scope 1+2) ma?geblich (zu 91,2%).

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  • Mehr Klimaschutz & EMAS:?Auf Basis der THG-Bilanz wurden Reduktionspotenziale identifiziert und Klimaschutzma?nahmen entwickelt, die im Klimaschutzkonzept aufgeführt sind. Au?erdem führt die Universit?t Augsburg derzeit das Umweltmanagementsystem EMAS ein.

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  • Klimaschutz ist eine gemeinsame Aufgabe am Campus:?Viele Emissionen h?ngen mit Alltagsentscheidungen zusammen – etwa bei der Wahl des Verkehrsmittels, durch die Teilnahme an Datenerhebungen oder durch energie- und ressourcensparendes Handeln. Hier kann die gesamte Universit?tsgemeinschaft einen Beitrag leisten.

Treibhausgasbilanz 2024 und Integriertes Klimaschutzkonzept der Universit?t Augsburg

Um Klimaschutz an der Universit?t Augsburg systematisch, verantwortungsbewusst und wirksam voranzubringen, ist es notwendig, die eigenen Treibhausgasemissionen transparent und nachvollziehbar zu erfassen. Mit ihrem Integrierten Klimaschutzkonzept 2025 legt die Universit?t Augsburg erstmals eine umfassende Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) vor. Diese bildet den Status quo der klimarelevanten Emissionen für das Bilanzjahr 2024 ab und schafft eine fachlich fundierte Grundlage für die weitere Ausgestaltung des Klimaschutzes an der Universit?t.

Das Klimaschutzkonzept wurde mit F?rderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative erstellt und orientiert sich an den international etablierten und wissenschaftlich anerkannten Standards des GHG-Protokolls sowie der ISO 14064-1. Die THG-Bilanz ist dabei ein zentrales Instrument, um Emissionsquellen sichtbar zu machen, Entwicklungen über die Zeit zu verfolgen und Handlungsbedarfe zu identifizieren.

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Umfang der Bilanzierung

Die Treibhausgasbilanz erfasst Emissionen aus:

  • Scope 1: direkte Emissionen (z. B. aus Erdgasverbrauch, Fuhrpark und K?ltemitteln)
  • Scope 2: indirekte Emissionen (Strom- und Fernw?rmebezug)
  • Scope 3: weitere indirekte Emissionen (u. a. aus Mobilit?t, Bauaktivit?ten, Beschaffung, Anmietung, sowie Dienst- und Studierendenreisen)

Für Hochschulen in Bayern ist die j?hrliche Erstellung einer Treibhausgasbilanz verpflichtend. Um einen einheitlichen Rahmen für die j?hrliche Fortschreibung der Bilanzierung sicherzustellen, ist eine sogenannte Kernbilanz mit festgelegtem Bilanzierungsumfang vorgesehen. Diese umfasst Scope-1- und Scope-2-Emissionen vollst?ndig und darüber hinaus auch die folgenden Scope-3-Emissionsquellen: Eingekauftes Papier, eingekaufte IT-Ger?te, Vorketten eingekaufter Energie(tr?ger), Abf?lle, Flugreisen und Energieverbr?uche in Anmietungen.

Die Universit?t Augsburg weist darüber hinaus eine Gesamtbilanz aus. Diese umfasst zus?tzlich zur Kernbilanz weitere relevante Emissionsquellen, etwa aus Bauaktivit?ten, weiteren Beschaffungspositionen, Reiset?tigkeiten insgesamt oder der Pendelmobilit?t. Die Gesamtbilanz verfolgt dabei grunds?tzlich das Ziel einer vollst?ndigen Erfassung aller Emissionsquellen der Universit?t, ist jedoch durch bestehende Datenlücken limitiert. Im Vergleich zur Kernbilanz, die Jahr für Jahr denselben Bilanzierungsumfang besitzen wird, wird der Bilanzierungsumfang der Gesamtbilanz durch die erhebbare Datengrundlage bestimmt.

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Zentrale Ergebnisse der THG-Bilanz 2024

Für das Jahr 2024 ergibt sich für die Universit?t Augsburg eine Gesamtemissionslast von 28.662 t CO2?-?quivalenten. Die verpflichtende Kernbilanz umfasst 8.912 t CO2-?quivalente.

Die Emissionen der Gesamtbilanz verteilen sich wie folgt:

  • Scope 1: 505 t CO2-?q.
  • Scope 2[1]?: 5.232 t CO2 eq.
  • Scope 3 (gesamt): 22.925?t CO2-?q.

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Der überwiegende Teil der Emissionen entf?llt auf Scope 3, insbesondere auf den Pendelverkehr Studierender und Besch?ftigter, auf Bauaktivit?ten sowie auf Reiset?tigkeiten. Die direkten Emissionen in Scope 1 spielen im Vergleich zu Scope 2 und Scope 3 auf den ersten Blick eine eher untergeordnete Rolle, deren Reduktion jedoch im Rahmen eines verantwortungsbewussten universit?ren Klimaschutzmanagements nicht minder wichtig ist.

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Hinweis: Die hier dargestellten Emissionen aus dem Mobilit?tsverhalten (und damit auch die Zahlen in Scope 3 und insgesamt) stellen lediglich eine erste, grobe Absch?tzung dar. Durch Umfragen unter Studierenden und Besch?ftigten wird derzeit eine geeignetere Datenbasis geschaffen, woraufhin die hier dargestellte Emissionslast zu Beginn des 2. Quartals 2026 noch einmal angepasst werden wird. Falls Sie noch nicht teilgenommen haben, würden wir uns freuen, wenn Sie sich hierfür ~5 Minuten Zeit nehmen. Die Einladungen wurden jeweils von der Qualit?tsagentur per E-Mail verschickt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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[1] ortsbasiert

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THG-Emissionen 2024 in Scope 1 und 2 (in t CO2-?q.)
THG-Emissionen 2024 in Scope 3 und insgesamt (in t CO2-?q.)

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Geb?udeemissionen

Die?THG-Bilanz enth?lt zudem eine geb?udespezifische Auswertung der Emissionen aus Strom-, Fernw?rme- und Erdgasverbrauch. Geb?ude mit unvollst?ndiger Datenlage sind entsprechend gekennzeichnet; diese gilt es in den folgenden Jahren kontinuierlich zu verbessern und zu vervollst?ndigen.

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Fl?chenbezogene Geb?udeemissionen aus Strom, Fernw?rme und Erdgas 2024 (in Scope 1, 2 und 3) ohne Anmietungen

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Entstehung der Bilanz: Datengrundlage und Beteiligung

Die Erstellung der Treibhausgasbilanz ist mit einem erheblichen Erhebungs- und Abstimmungsaufwand verbunden. Insgesamt flie?en rund 250 einzelne Datenpunkte (Stand Dez. 2025) aus unterschiedlichen Bereichen in die Gesamtbilanz ein. Viele dieser Daten wurden in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen und Referaten der Zentralverwaltung sowie mit externen Beh?rden erhoben, geprüft und manuell aufbereitet und schlie?lich hinsichtlich ihrer Treibhausgasrelevanz bewertet.

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Aus?aktuellem Anlass: Ein wesentlicher Bestandteil der Bilanz sind zudem Daten zum Mobilit?tsverhalten von Studierenden und Besch?ftigten, die unter anderem auf Befragungen und Hochrechnungen basieren. Zur weiteren Verbesserung der Datengrundlage werden derzeit vertiefende Mobilit?tsumfragen durchgeführt, deren Ergebnisse in die zukünftige Fortschreibung der THG-Bilanz einflie?en. Falls Sie noch nicht teilgenommen haben, würden wir uns freuen, wenn Sie sich hierfür ~5 Minuten Zeit nehmen (m?glich bis zum 15. M?rz). Die Einladungen wurden jeweils von der Qualit?tsagentur per E-Mail verschickt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Einordnung und Umsetzung im EMAS-Rahmen

Die Ergebnisse der Treibhausgasbilanz bilden die Grundlage für die weitere Umsetzung und Fortschreibung von Klimaschutzma?nahmen im Rahmen des Umweltmanagementsystems EMAS. EMAS dient an der Universit?t Augsburg als übergeordneter Struktur- und Steuerungsrahmen, in dem Klima- und Umweltschutzma?nahmen geplant, umgesetzt, überprüft und weiterentwickelt werden. Auf Basis der Gesamtbilanz wurden zahlreiche Reduktionspotenziale und Handlungsbereiche identifiziert, Szenarien entwickelt und ein konkreter Ma?nahmenkatalog erarbeitet. Diese werden im Zuge der Fortschreibung des Klima- und Umweltmanagements kontinuierlich geprüft, bewertet und umgesetzt.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Die Ergebnisse der Treibhausgasbilanz machen deutlich: Ein gro?er Teil der Emissionen entsteht durch allt?gliche Entscheidungen im Universit?tsalltag – etwa durch Mobilit?t, Energieverbrauch oder beschaffte Produkte. Damit k?nnen alle Mitglieder der Universit?t durch ihr verantwortungsbewusstes Handeln aktiv zur Vermeidung und Reduktion von klimasch?dlichen Treibhausgasen beitragen. Klimaschutz an der Universit?t Augsburg ist somit eine gemeinschaftliche Aufgabe, die langfristig auch einen Wandel von Routinen und Alltagspraktiken erfordert.

Weiterentwicklung und Transparenz

Die Treibhausgasbilanz wird künftig j?hrlich aktualisiert. Parallel dazu wird die Datengrundlage – insbesondere im Bereich Mobilit?t – weiterentwickelt, unter anderem durch vertiefende Erhebungen, um Emissionen zukünftig noch differenzierter und belastbarer abbilden zu k?nnen. Eine breite Beteiligung an entsprechenden Erhebungen tr?gt dazu bei, die Qualit?t und Aussagekraft der THG-Bilanz weiter zu verbessern.

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Mit der Ver?ffentlichung der THG-Bilanz 2024 und des integrierten Klimaschutzkonzepts 2025 informiert die Universit?t Augsburg über den aktuellen Stand der Bilanzierung und schafft eine transparente Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit Klimaschutz im Hochschulbetrieb.

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→ ?Das integrierte Klimaschutzkonzept 2025 der Universit?t Augsburg steht hier zum Download bereit:?

Klimaschutzkonzept 2025

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F?RDERPROJEKT DER NATIONALEN KLIMASCHUTZINITIATIVE

Vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Oktober 2025 f?rdert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (bei F?rderbeginn das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) das Projekt ?KSI: Klimaschutzmanagement – Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Universit?t Augsburg (KlimKonUniA)“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (F?rderkennzeichen 67K20555). KSI: Klimaschutzmanagement – Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Universit?t Augsburg (KlimKonUniA)”) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (F?rderkennzeichen 67K20555).

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Nationale Klimaschutzinitiative:

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative hat die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte initiiert und gef?rdert, die zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivit?ten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfs- und Investitionsf?rderungsma?nahmen. Diese Vielfalt garantiert gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative tr?gt dazu bei, den Klimaschutz lokal zu verankern. Davon profitieren Verbraucher, Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

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