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Ein durchdachtes Abfallmanagementsystem ist ein zentraler Bestandteil nachhaltigen Handelns an Universit?ten. Es orientiert sich an der Abfallhierarchie – Vermeiden, Wiederverwenden, Recyceln – und setzt damit auf Ressourcenschonung und Umweltentlastung. Durch gezielte Trennung, Rückgewinnung und Reduktion von Abf?llen tr?gt die Universit?t dazu bei, ?kologische Fu?abdrücke zu minimieren und gleichzeitig Studierende und Mitarbeitende für nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren.

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Abfalltrennung auf dem Campus - Handlungsbedarf und Ziele:

Derzeit werden die verschiedenen Abfallfraktionen an der Universit?t nur eingeschr?nkt getrennt gesammelt. Zwar bestehen Vertr?ge mit den beauftragten Entsorgungsunternehmen, die eine nachtr?gliche Fraktionierung der gemischten Abf?lle vorsehen, jedoch liegen bislang keine detaillierten Informationen zur Effektivit?t dieser Nachbehandlung vor. Vor diesem Hintergrund geht die Universit?t davon aus, dass eine konsequentere getrennte Sammlung direkt auf dem Campus – auch unter Berücksichtigung m?glicher Fehlwürfe – die Ressourceneffizienz deutlich steigern kann. Entsprechend erkennt die Universit?t bestehenden Verbesserungsbedarf in der Abfalltrennung und arbeitet aktiv an dessen Umsetzung. Ziel ist es, auf dem Stammcampus eine getrennte Sammlung von Papier, Pappe, Karton (PPK), Wertstoffen (Kunststoff, Metall, Verbundstoffe), Biomüll sowie Restmüll zu etablieren. Dafür ist die Unterstützung aller Besch?ftigten und Studierenden erforderlich. Das Abfallwirtschaftskonzept fokussiert sich auf die Geb?ude, in denen Prozesse direkt gesteuert werden k?nnen, insbesondere den Stammcampus (inklusive MRM), den Medizincampus, sowie die?Eichleitnerstra?e, mit der?Grottenau?als nachrangigem Standort.??[Mehr zum aktuellen Arbeitsstand hier]

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ABFALLMANAGEMENT AN DER UNIVERSIT?T AUGSBURG:

Orientierung an der Abfallhierachie und Kreislaufwirtschaft

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Das Abfallmanagement der Universit?t Augsburg richtet sich nach der Abfallhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG), die die Reihenfolge im Umgang mit Abf?llen vorgibt: Vermeiden, Wiederverwenden, Recycling, energetische Verwertung und erst zuletzt Beseitigung. Ziel ist es, Umweltbelastungen zu reduzieren und Ressourcen effizient zu nutzen.

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An oberster Stelle steht die Vermeidung von Abf?llen, zum Beispiel durch l?ngere Nutzung oder Wiederverwendung von Produkten. Wenn eine Entsorgung unvermeidbar ist, wird geprüft, ob eine Aufbereitung oder Recycling m?glich ist. Nur wenn dies nicht m?glich ist, kommen energetische Verwertung oder endgültige Entsorgung zum Einsatz.

So stellt die Universit?t sicher, dass Abfallbewirtschaftung systematisch, ressourcenschonend und nachhaltig erfolgt – mit der Unterstützung aller Studierenden und Mitarbeitenden.
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European Union

Ausgangslage:

Am Stammcampus wird Altpapier in Kartons gesammelt und vor den Bürotüren bereitgestellt, von wo es der Hausmeister abholt. Andere Abfallfraktionen werden zusammengefasst und vom Reinigungspersonal eingesammelt. Die Entsorgung von Papier und Restmüll erfolgt überwiegend über Presscontainer, die in den Geb?uden S, Mensa M, MRM (W) und D (frei zug?nglich) aufgestellt sind. Für Glas steht im Innenhof der Mensa ein ?ffentlich zug?nglicher Container bereit. Speisereste werden separat in der Mensa mithilfe eines Nassmüllseparators im Keller sowie in Lehrgeb?uden der Medizin (LGB) und der Alten Cafete gesammelt. Eine getrennte Sammlung von Plastik findet derzeit nicht statt.?Am Medizincampus erfolgt eine Trennung von Papier und Restmüll.?An weiteren Standorten, wie der?Eichleitnerstra?e,?wird zus?tzlich Biomüll separat erfasst.?

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Aktuelle Herausforderungen:

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Green Office sowie Mitarbeitenden der Abteilungen IV und V, befasst sich derzeit mit folgenden Herausforderungen:

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  1. Vertr?ge mit Reinigungs- und Entsorgungsunternehmen:
    In den laufenden Ausschreibungen wird die Option zur getrennten Sammlung von Abf?llen aufgenommen. Diese soll aktiviert werden, sobald die Universit?t die n?tigen Strukturen geschaffen hat.
  1. Lagerung der getrennten Abf?lle:
    Für die getrennte Abfallsammlung werden zus?tzliche Container ben?tigt. Die Identifikation m?glicher Standorte sowie der ben?tigten Anzahl an Containern pro Abfallfraktion ist noch nicht abschlie?end gekl?rt. Im Herbst wurden Campusbegehungen durchgeführt, um m?gliche Aufstellorte zu prüfen. Ein entsprechendes Konzept ist in Arbeit.
  1. Ausstattung für das Reinigungspersonal:
    Es ist zu prüfen, ob andere Reinigungsw?gen angeschafft werden müssen, um die getrennte Sammlung zu erm?glichen. Dafür müssten neben der Anzahl auch geeignete Stellpl?tze definiert werden.
  1. Abfallbeh?lter in Büros und zentralen Bereichen:
    In den Büros soll ausschlie?lich Papierabfall entsorgt werden. Biomüll, Verpackungsabf?lle und Restmüll werden an zentralen Standorten wie Teeküchen und in ?ffentlichen Bereichen gesammelt.

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Im ersten Halbjahr 2026 soll ein Pilotprojekt zur Abfalltrennung in einem Teilbereich des Campus starten. Dies erlaubt es das Konzept zun?chst zu testen, Bedarfe zu identifizieren, Adaptionen vorzunehmen, um es dann nach und nach auf den gesamten Campus auszuweiten.

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Abfallstichprobe aus Geb?ude T, R und S

Im Rahmen einer Bachelorarbeit am ResourceLab und Green Office wurde eine Potenzialanalyse zur Abfallentsorgung and der Universit?t erarbeitet. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit war eine stichprobenartige Analyse der Abfallzusammensetzung des Restmülls an der Sammelstelle für die Geb?ude T, R und S. In enger Abstimmung mit den Referaten V/4 (Maschinentechnik) und V/6 (Sicherheitsmanagement und Umweltschutz) konnten dabei 72,5 kg Restmüll beprobt und in einzelne Abfallfraktionen unterteilt werden. Die Stichprobe liefert eine wertvolle tendenzielle Einsch?tzung der Abfallzusammensetzung am Campus, durch den Fokus auf den südlichen Campus der Physik ist sie jedoch nicht vollst?ndig auf die Universit?t übertragbar.

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? Universit?t Augsburg

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Die Auswertung zeigt, dass 65 % des untersuchten Abfalls tats?chlich der Restmüllfraktion zuzuordnen sind. Auff?llig ist dabei der hohe Anteil an Papierhandtüchern: Sie machen 55 % der Gesamtmenge aus und müssen aus hygienischen Gründen über den Restmüll entsorgt werden. Bemerkenswert ist zudem die gro?e Menge unbenutzter Tücher. Dies l?sst sich vermutlich durch Fehlentnahmen bei überfüllten Spendern erkl?ren. Den verbleibenden Inhalt der Stichprobe bildeten zu vergleichbaren Teilen Papier-, Plastik- und Bioabf?lle. Bei einer konsequenten Mülltrennung lie?en sich diese Wertstoffe weitgehend stofflich verwerten.

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? Universit?t Augsburg
? Universit?t Augsburg

Mülltrennung und Mehrwegkonzepte auf dem Campus

Richtig trennen – egal ob auf dem Campus oder zuhause

Dieser Beitrag zeigt, wie Fehlwürfe vermieden werden k?nnen.

Campusbecher – Mehrweg statt Einweg

Nachhaltigkeit auf dem Campus beginnt mit einfachen, aber wirkungsvollen Ma?nahmen wie dem Pfandsystem für wiederverwendbare Campusbecher.

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