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Dr. Claudia Schwarz
Ich m?chte in meinen Beruf etwas bewegen, Menschen motivieren, sich für die Nachhaltigkeit, die Kreislaufwirtschaft und den Umweltschutz mit einzusetzen.

Dr. Claudia Schwarz
Referentin ?ffentlichkeitsarbeit und Projekte bei Umweltcluster Bayern, selbstst?ndige Umweltp?dagogin

Wichtige Karriereschritte

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Seit 2024?? ? Freiberufliche Umweltp?dagogin am Umweltzentrum Schmuttertal, Diedorf
2024:? ? ? ? ? ?zertifizierte Natur- und Umweltp?dagogin
Seit 2022:? ?Referentin für ?ffentlichkeitsarbeit und Projekte beim Umweltcluster Bayern
2022-2016:?Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ?Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern“ am Bayerischen Landesamt für Umwelt
2016:?? ? ? ? ?Promotion zum Dr.rer.nat an der Universit?t Augsburg zum Thema ?Klimawandel und Feinstaubbelastung in Bayern“
2016-2011: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Lehrstuhl für Physische Geographie und Quantitative Methoden der Universit?t Augsburg
2012-2016: Stipendiatin der Helmholtz Research School MicMoR (Mechanisms and Interactions of climate change in mountain?regions) am Institut für Meteorologie und Klimaforschung, KIT, Garmisch-Partenkirchen
2005-2010: Studium Geographie mit Nebenf?chern Geoinformatik, Hydrologie und Raumordnung & Landesplanung
Praktika:?? Meteorologisches Observatorium Hohenpei?enberg des Deutschen Wetterdienstes, Institut für Meteorologie des Deutschen? ? ? ? ? ? ? ? ? ? Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen

Interview vom 30.01.2026

Beschreiben Sie bitte kurz Ihr T?tigkeitsfeld und Ihren Zust?ndigkeitsbereich. Wie gestaltet sich eine typische Arbeitswoche, Ihr Arbeitsalltag und wie sehen typische Aufgaben aus?

In meiner T?tigkeit beim Umweltcluster Bayern betreue ich einerseits die ?ffentlichkeitsarbeit. Das umfasst nicht nur die Betreuung der Webseiten, des Newsletters und Social Media Kan?le, sondern auch die Konzeption von Druckprodukten, Abstimmung mit Dienstleistern und die Weiterentwicklung der ?ffentlichkeitsarbeit. Andererseits organisiere ich Veranstaltungen, betreue ich Gremienarbeit des Vereins und bin Projektmitarbeiterin in einem EU-Projekt zum Thema ?Remanufacturing“. Ich arbeite derzeit in einem Teilzeitmodell mit Homeoffice- und Büroanteil, das mir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr erleichtert.

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Worin sehen Sie besondere Herausforderungen und Chancen in der Arbeitswelt der Zukunft aus Sicht einer Geographin?
Die zunehmende Digitalisierung und der Einzug der KI in unseren Arbeitsalltag vereinfachen viele Prozesse und ersetzen sicherlich künftig in einem gewissen Ma?e Arbeitskr?fte. Dennoch bleiben viele der derzeitigen Probleme gerade im Umweltbereich sehr real und werden sich weiter versch?rfen wie der Klimawandel, Biodiversit?tsverlust, Fl?chenversiegelung, Verschmutzung der Luft/Wasser/Boden usw. Geographen sind hier mit ihrer interdisziplin?ren Sichtweise und dem Querschnittsbezug ihrer Ausbildung echte Multitools, um diese Herausforderungen anzugehen.

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Was sind die bedeutendsten Stationen auf Ihrem bisherigen Berufsweg?

Die Wahl des Studiums und des Studienortes waren schon mal entscheidend, ich wollte unbedingt noch das Diplom als Abschluss, keinen Bachelor. Ich habe mich an einer Stelle in meinem Berufsleben dafür entschieden, dass ich im Augsburger Raum bleiben und leben m?chte. Diese r?umliche Verankerung hat mir dann Sicherheit gegeben, dass der Job dort oder von dort aus machbar sein muss.

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Wieso hatten Sie sich für eine Promotion entschieden? Interesse oder bessere Berufsaussichten?

Ich hatte ein gro?es Interesse am Forschen, am Thema und schlussendlich wollte ich es mir selbst beweisen, dass ich das kann. Mir war schnell klar, dass die Promotion nur relevant ist, wenn ich in der Forschung bleibe. In der freien Wirtschaft oder in Beh?rden spielt das keine allzu gro?e Rolle.

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Sie haben mehrere praktische Erfahrungen w?hrend des Studiums gesammelt. Welche Bedeutung messen Sie diesen heute bei?

Die Jobs als Schülerin und Studentin in der freien Wirtschaft waren spannend, um verschiedene Abl?ufe in Firmen kennenzulernen. Sie haben mir au?erdem meine vielen Reisen finanziert. Die Praktika waren super, um das im Studium gelernte anzuwenden, um mein Netzwerk aufzubauen und neue Dinge für mein Studium zu lernen.

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Welchen Tipp k?nnen Sie Studierenden zur Berufsorientierung geben? Wie sind Sie dabei vorgegangen/was hat Ihnen geholfen? Welche Zusatzqualifikationen? ?sind wichtig bzw. hilfreich in Ihrem T?tigkeitsbereich?

Wichtig ist es einerseits, dass man einen guten Handwerkskoffer sich aneignet wie ein souver?ner Umgang mit MS Office, Statistik, Grafik, Geoinformationssysteme oder was im betroffenen Fach die Standardtools sind. Andererseits ist es wichtig, gute Kontakte zu haben, die einen f?rdern und unterstützen bei der Berufsorientierung. Das Netzwerk ist zentral bei der Jobsuche.

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Wie sehr hat Ihr Studium Ihre jetzige berufliche Situation gepr?gt?

Mein Studium der Geographie habe ich gemacht, weil mich die Inhalte so fasziniert haben und es zu meiner Liebe zu Umwelt und Natur gepasst hat. Ich konnte in meinen verschiedenen T?tigkeiten immer wieder auf Inhalte zurückgreifen, die ich da gelernt hatte.

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Woher stammt Ihre Motivation für Ihren Beruf?

Ich m?chte in meinen Beruf etwas bewegen, Menschen motivieren, sich für die Nachhaltigkeit, die Kreislaufwirtschaft und den Umweltschutz mit einzusetzen.

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Würden Sie rückblickend etwas anders machen?

Nein, das hatte schon so seinen Sinn, wie es gelaufen ist.

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Welche 3 Tipps wollen Sie Studierenden geben?

  • Bitte studiert und macht nur das, was ihr wirklich machen wollt! Ein Studium nach vermeintlichen sp?teren Jobchancen zu w?hlen,bringt nur Frust!
  • Engagiert Euch in Unigremien wie die Fachschaft oder anderen Studierendengruppen, da erlebt man tolle Sachen und kann etwas bewegen!
  • Macht Euch bewusst, dass gerade die Jobsuche nach dem Studium dauern kann. Es ist vollkommen normal 1 Jahr lang und l?nger zu suchen. Das hat nichts mit Euch zu tun!

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