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VIII. Philipp-Hainhofer-Kolloquium

Gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke?sowie in Kooperation mit Dr. Lisa Hecht?veranstaltet das IEK vom 27. bis 28. M?rz 2026 unter dem Titel?"Langweilig! Subversive und transformative ?sthetiken des Nichtstuns" das VIII.?Philipp-Hainhofer-Kolloquium im?evangelischen Gemeindezentrum UlrichsEck, Augsburg.

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Langeweile gilt zumeist als genuin modernes Ph?nomen, das erst durch die Vermarktung und Fragmentierung von Zeit im Zuge der Industrialisierung zu einem Begriff wurde. In einer essentialistischen Auffassung der Gefühlsgeschichte lie?e sich jedoch davon ausgehen, dass Langeweile schon immer ein Teil menschlicher Empfindungen war. Es erscheint daher fruchtbar, Langeweile nicht nur als exklusiv moderne Erfahrung aufzufassen, sondern ihre Spuren auch in anderen Epochen zu suchen.

In frühneuzeitlichen Diskursen tritt die Langeweile selten als genuine Eigenform auf, sondern ist h?ufig verknüpft mit nahen Verwandten und Vorfahren aus der Emotionsgeschichte. Eine Aufgabe der kulturhistorischen Auseinandersetzung mit dem Begriff ist es daher auch, Differenzierungen zu anderen zeitgen?ssischen Terminologien vorzunehmen. So wurde etwa die unbesch?ftigte Mu?e w?hrend der Aufkl?rung als Mutter der Langeweile bezeichnet, zugleich warnte das Zedlersche Universallexikon davor, Langeweile und Mü?iggang gleichzusetzen. Insbesondere die moralische Determination von T?tigkeit und Unt?tigkeit durchleuchtet auch die Verwandtschaftsbeziehungen zu Acedia und Melancholie.

Die mediale Vermittlung des sprachlich schwer fassbaren und ambiguen Ph?nomens soll im Zentrum des VIII. Philipp-Hainhofer-Kolloquiums stehen.

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Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte gerne dem Flyer .

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