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Aus ?konomischer Sicht ist der Schutz natürlicher Ressourcen wie der Umwelt und des Klimas ein Gemeinschaftsgut. Damit ist die dafür notwendige Kooperation mit erheblichen Anreizproblemen verbunden: Das rationale Verhalten des Einzelnen führt in der Regel nicht zum gesellschaftlich optimalen Ma? an Umwelt- bzw. Klimaschutz. Die Transformation hin zu einer treibhausgasarmen Volkswirtschaft bedarf also gro?er gemeinschaftlicher Anstrengungen, sei es für die Entwicklung neuer Technologien und L?sungsans?tze oder aber, um etablierte Verhaltensmuster langfristig in neue Bahnen zu lenken.

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Mit unserer Forschung zu Kooperationsproblemen tragen wir dazu bei, gute Regeln und Institutionen für den effizienten Umgang mit Gemeinschaftsgütern im Klimaschutz zu entwickeln, insbesondere unter Berücksichtigung verhaltens?konomischer Methoden und Erkenntnisse. Dabei stehen derzeit zwei Themen im Vordergrund: Die Analyse des gemeinsamen und koordinierten Vorgehens in der internationalen Klimapolitik sowie die Untersuchung des Kooperationsverhaltens der Akteure auf den nachgelagerten Ebenen, vorrangig mit Blick auf die Konsument*innen.

Geeignete Instrumente zur Bildung und Etablierung von kooperativen L?sungsans?tzen müssen dabei nicht nur das ?konomische Hauptkriterium der Kosteneffizienz erfüllen, sondern sehen sich gleichzeitig mit einer Vielzahl von weiteren Anforderungen konfrontiert. Dazu geh?rt beispielsweise die gerechte Verteilung von Belastungen in Transformationsprozessen – sowohl international als auch innerhalb einer Volkswirtschaft.

Gleichzeitig dient unsere Forschung einem besseren Verst?ndnis dafür, wie Menschen Entscheidungen treffen und wie diese die Wirksamkeit von klima- und energiepolitischer Regulierung beeinflussen. Dazu nutzen wir die M?glichkeit, menschliches Entscheidungsverhalten beispielsweise in Labor- oder Feldexperimenten zu untersuchen.

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