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Allergie und Umwelt

Allergien sind l?ngst eine Volkskrankheit: Bis zu 40 Prozent der Bev?lkerung leiden inzwischen an einer allergischen Erkrankung – Tendenz steigend. Dies führt zu erheblichen Einschr?nkungen der Lebensqualit?t vieler Menschen und verursacht zunehmend volkswirtschaftliche Kosten. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Umweltfaktoren bei der Entstehung und Verst?rkung allergischer Erkrankungen eine wesentliche Rolle spielen. Sie k?nnen das Gleichgewicht unseres Immunsystems st?ren – mit weitreichenden Folgen. Umso wichtiger ist es, das Zusammenspiel zwischen Umwelt und Allergien besser zu verstehen und Wege zu finden, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen.

Mit genau diesen Fragestellungen befasste sich das fünfte Global Allergy Forum (GAF), das vom 16. bis 18. Oktober 2025 auf dem Medizincampus in Davos, stattfand. Das Forum wurde vom Organisationskomitee unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann und Prof. Dr. Peter Schmid-Grendelmeier im Auftrag von CK-CARE (Christine Kühnen – Center for Allergy Research and Education) durchgeführt. Ziel des dreit?gigen Arbeitsmeetings war es, bestehende Lücken in der medizinischen Versorgung von Patienten mit Allergien und Neurodermitis und neue wissenschaftliche Fragestellungen zu identifizieren und eine gemeinsame Erkl?rung als Grundlage für zukünftige Entwicklungen zu erarbeiten.

Dr. Claudio Rhyner, CEO von CK-CARE, sagte: ?Das diesj?hrige Arbeitstreffen mit dem Titel ?Allergie und Umwelt – Verlust des Gleichgewichts und Wege zu seiner Wiederherstellung? hat mich sehr beeindruckt. Bei diesem Forum diskutierten internationale Expert:innen und Nachwuchsforscher:innen aktuelle Themen und zukünftige Massnahmen im Bereich Allergien und Umwelt. Ich war erfreut über die Intensit?t der Debatten, dem regen Meinungsaustausch und der 拉斯维加斯赌城 nach L?sungen. Wir werden diese in der ‘Davos Declaration’ zusammenfassen und in Kürze in einer Fachzeitschrift ver?ffentlichen.“

?Neurodermitis ist h?ufig das offene Fenster in die Welt der Allergien – sie zeigt, wie stark Umwelt und Immunsystem miteinander verflochten sind. Wenn wir diese Zusammenh?nge verstehen werden wir Wege finden, das Gleichgewicht wiederherzustellen, bevor Allergien entstehen” , sagte Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann von der Universit?t Augsburg, Sprecherin von CK-CARE.

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Am Global Allergy Forum 2025 nahmen über 70 international führende Expertinnen und Experten aus den Bereichen Allergologie und anverwandte Fachdisziplinen teil. In fünf thematischen Arbeitsgruppen wurden Herausforderungen und m?gliche L?sungsans?tze diskutiert:

  1. M?glichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualit?t von Patientinnen und Patienten durch Umwelt- und Ern?hrungskonzepte
  2. Nutzung trainierter Immunit?t für eine nachhaltige Reduktion allergischer Erkrankungen
  3. Gest?rte Haut- und Schleimhautbarrieren und M?glichkeiten zur Wiederherstellung
  4. Psychoneuroimmunologische Zusammenh?nge und deren Bedeutung für Krankheitslast und Versorgung
  5. Rolle der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz in der Allergologie

Die wichtigsten Ergebnisse des Treffens werden in einem Konsenspapier zusammengefasst, das sowohl zentrale Expertenmeinungen als auch bestehende Forschungslücken beleuchtet. Die Ver?ffentlichung dieses Beitrags ist in einer bedeutenden Fachzeitschrift geplant.

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Vortrag im Rahmen des GAF, Davoser Zeitung

Ganzheitliche Perspektive für die Zukunft der Allergiemedizin

  • Umwelt und Ern?hrung: Allergien sind das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von Umwelt, Ern?hrung und individuellen Einflüssen – besonders in den ersten Lebensjahren. Saubere Luft, gesunde Ern?hrung und bewusster Umgang mit Umweltfaktoren k?nnen helfen, das Immungleichgewicht zu stabilisieren und Allergien vorzubeugen.
  • Trainierte Immunit?t: Neue Erkenntnisse zeigen, dass unser angeborenes Immunsystem frühere Umwelteinflüsse ?speichern“ kann. Diese sogenannte trainierte Immunit?t beeinflusst, wie Allergien entstehen und verlaufen. Das Verst?ndnis dieser Prozesse er?ffnet neue M?glichkeiten für Vorbeugung und Therapie.
  • Gest?rte Barrieren: Sch?den an den Schutzschichten von Haut, Atemwegen und Darm gelten heute als zentrale Ursache vieler allergischer Erkrankungen. Therapien, die diese Barrieren st?rken und das Mikrobiom unterstützen, sind ein vielversprechender Ansatz für Pr?vention und Behandlung.

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