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Aufnahme als ordentliches Mitglied in das Jakob-Fugger-Zentrum – Center for Advanced Transnational Studies

Um eine biblische Erz?hlung in die Topographie der Levante einordnen zu k?nnen, bedarf es einer m?glichst genauen Verortung der biblischen Toponyme. Auch wenn man bei vielen Orten nur ein ungef?hres Gebiet angeben kann, bestimmt ein solches Wissen ma?geblich Verst?ndnis und theologische Aussage der Texte. Gesicherte Ortsidentifikationen sind insofern schwierig, als im Laufe der Zeit das Wissen von der Lage einzelner Orte verloren gegangen ist oder sich verschoben hat. Das beantragte Projekt zielt auf die Erstellung eines konzisen Kompendiums in Form einer ?ffentlich zug?nglichen Online-Datenbank in englischer Sprache, die eine historisch-topographische Verortung alttestamentlicher Toponyme der Bücher 1Samuel–2Chronik verfolgt. Die Toponyme der übrigen Bücher Genesis–Richter wurden bereits vom Antragsteller und Detlef Jericke als Kooperationspartner topographisch untersucht. In dieser Datenbank soll zu jedem in den Texten genannten Ortsnamen ein Artikel verfasst werden, welcher (a) zu Vorkommen im und au?erhalb des Alten Testaments Stellung nimmt, (b) die Etymologie des Namens untersucht und (c) den Ort m?glichst genau lokalisiert. Mit jedem Eintrag wird eine Karte verlinkt, auf der die Ortslage dargestellt werden kann. Zum Erreichen des Projektziels wird eine enge Kooperation zwischen den Universit?ten Augsburg und Strasbourg angestrebt.

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Biblische Orte auf der Madaba-Karte ? Universit?t Augsburg

DFG-Projekt ?Die Toponyme des Zw?lfprophetenbuchs“

Das Forschungsprojekt untersucht die Ortsangaben des Dodekaprophetons (Hos–Mal) in historischer und literarischer Hinsicht. Gegenstand der Untersuchung sind vor allem die Orte in den Büchern Hosea, Amos, Micha und Sacharja. Dabei werden textbezogene Fragen der literarischen Topographie (welche Zusammenh?nge stellen die Texte zwischen den Ortsangaben her? oder: welche Aussagekraft haben die Ortsangaben im Erz?hlgef?lle des Texts?) mit biblisch-arch?ologischen Fragestellungen der historischen Topographie korreliert. Auf diese Weise kann die methodisch innovative Analyse, die von Prof. Ga? und seinen Mitarbeitern in bisherigen Projekten zur biblischen Topographie geleistet wurde, weitergeführt werden.

Dabei ist zu beachten, dass sich die meisten Belege für Ortsangaben in den Büchern Hosea (136) und Amos (115) finden lassen, w?hrend die topographische Verortung in den übrigen Büchern mit Ausnahme des Sacharjabuches einen untergeordneten Stellenwert einnimmt. Die Bücher Jona, Habbakuk, Haggai und Maleachi verzichten sogar weitgehend auf topographische Angaben. Vor diesem Hintergrund sollen vorrangig die 65 Orte in den Büchern Hosea und Amos behandelt werden, bevor die Topographie der übrigen Bücher in den Blick genommen werden kann. Da es zudem zahlreiche Bezüge des Zw?lfprophetenbuchs zu den gro?en Propheten – vor allem Jesaja – gibt, soll untersucht werden, ob es auch Verbindungslinien hinsichtlich der Topographie gibt.

Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, zum einen Anhaltspunkte für die historischen Rahmenbedingungen, unter denen die Texte entstanden sind, mithilfe von historisch-topographischen und literarisch-topographischen Untersuchungen zu erhalten. Zum anderen sollen aber auch die mit den Toponymen verbundenen theologischen Schwerpunkte herausgearbeitet werden. Gem?? den methodischen Vorgaben k?nnen erst im Anschluss an die grundlegenden historisch-topographischen Arbeiten Fragen der literarischen und theologischen Topographie bearbeitet werden.

? Universit?t Augsburg

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