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Aktuelle Publikation Prof. Dr. Erasmus Ga?: "His Inheritance"

Die früheisenzeitliche Anlage auf dem Berg Ebal, die er bei der Vermessung des Nordhangs entdeckte, ist vermutlich seine bekannteste Entdeckung. Seine Identifizierung mit dem Altar aus Jos 8,30–35 führte dazu, dass er mit einer Str?mung der Arch?ologie in Verbindung gebracht wurde, die Teile der Bibel als historisch ansieht, womit man seiner arch?ologischen Forschung aber nicht gerecht wird. Zertal wirkte sehr erfolgreich als Professor an der Universit?t von Haifa und als Feldarch?ologe. Als akademischer Lehrer beeinflusste er eine Vielzahl von Studenten und Kollegen. In diesem Band haben sich viele von ihnen zusammengefunden, um ihren Lehrer, Mentor und Freund zu würdigen. Diese Aufs?tze zeigen das wissenschaftliche und arch?ologische ?Erbe“, das er hinterlassen hat.


N?heres: https://ugarit-verlag.com/collections/novitaten/products/%D7%A0%D6%B7%D7%97%D6%B2%D7%9C%D6%B8%D7%AA%D7%95%D6%BA-a-memorial-volume-for-adam-zertal-aoat-454

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? Universit?t Augsburg

DFG-Projekt ?Die Toponyme des Zw?lfprophetenbuchs“

Das Forschungsprojekt untersucht die Ortsangaben des Dodekaprophetons (Hos–Mal) in historischer und literarischer Hinsicht. Gegenstand der Untersuchung sind vor allem die Orte in den Büchern Hosea, Amos, Micha und Sacharja. Dabei werden textbezogene Fragen der literarischen Topographie (welche Zusammenh?nge stellen die Texte zwischen den Ortsangaben her? oder: welche Aussagekraft haben die Ortsangaben im Erz?hlgef?lle des Texts?) mit biblisch-arch?ologischen Fragestellungen der historischen Topographie korreliert. Auf diese Weise kann die methodisch innovative Analyse, die von Prof. Ga? und seinen Mitarbeitern in bisherigen Projekten zur biblischen Topographie geleistet wurde, weitergeführt werden.

Dabei ist zu beachten, dass sich die meisten Belege für Ortsangaben in den Büchern Hosea (136) und Amos (115) finden lassen, w?hrend die topographische Verortung in den übrigen Büchern mit Ausnahme des Sacharjabuches einen untergeordneten Stellenwert einnimmt. Die Bücher Jona, Habbakuk, Haggai und Maleachi verzichten sogar weitgehend auf topographische Angaben. Vor diesem Hintergrund sollen vorrangig die 65 Orte in den Büchern Hosea und Amos behandelt werden, bevor die Topographie der übrigen Bücher in den Blick genommen werden kann. Da es zudem zahlreiche Bezüge des Zw?lfprophetenbuchs zu den gro?en Propheten – vor allem Jesaja – gibt, soll untersucht werden, ob es auch Verbindungslinien hinsichtlich der Topographie gibt.

Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, zum einen Anhaltspunkte für die historischen Rahmenbedingungen, unter denen die Texte entstanden sind, mithilfe von historisch-topographischen und literarisch-topographischen Untersuchungen zu erhalten. Zum anderen sollen aber auch die mit den Toponymen verbundenen theologischen Schwerpunkte herausgearbeitet werden. Gem?? den methodischen Vorgaben k?nnen erst im Anschluss an die grundlegenden historisch-topographischen Arbeiten Fragen der literarischen und theologischen Topographie bearbeitet werden.

? Universit?t Augsburg

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