DFG bewilligt neuen Sonderforschungsbereich – Augsburger Mathematik bringt zentrale Expertise ein
Die DFG f?rdert es zun?chst für vier Jahre
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet den neuen Sonderforschungsbereich SFB 1785 ?Verallgemeinerte motivische Methoden in der Geometrie“ ein. Forschende der Universit?t Augsburg sind an der Leitung von fünf Teilprojekten beteiligt und bringen ihre Expertise insbesondere in der riemannschen und symplektischen Geometrie sowie der Differentialtopologie ein. Sprecherhochschule des zun?chst auf vier Jahre gef?rderten Forschungsverbunds ist die Universit?t Regensburg. Im Rahmen ihrer Sitzung am 12. und 13. Mai 2026 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB 1785) ?Verallgemeinerte motivische Methoden in der Geometrie” für zun?chst vier Jahre eingerichtet. Die Augsburger Mathematiker Prof. Dr. Kai Cieliebak, Prof. Dr. Bernhard Hanke und Prof. Dr. Wolfgang Steimle sind an der Leitung von fünf Teilprojekten beteiligt und somit ma?geblich in den neuen SFB eingebunden. Sprecherhochschule ist die Universit?t Regensburg. Au?erdem waren eine Wissenschaftlerin der Technischen Universit?t München und ein Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universit?t Mainz am Antrag beteiligt. ? Für Universit?tspr?sidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel best?tigt der Erfolg die St?rke der Augsburger Mathematik und die herausragende Forschung der Beteiligten: ?Die Bewilligung des Sonderforschungsbereichs 1785 unterstreicht die internationale Sichtbarkeit und St?rke der Augsburger Mathematik. Mein besonderer Dank gilt allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für ihr gro?es Engagement und die vertrauensvolle standortübergreifende Zusammenarbeit. Der neue SFB st?rkt das wissenschaftliche Netzwerk der beteiligten Universit?ten und wird wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der geometrischen Spitzenforschung geben.“ Jüngste Entwicklungen in der h?heren Kategorientheorie er?ffnen eine neue, vereinheitlichende Sichtweise auf die Geometrie. W?hrend das Fach traditionell von Analysis, Algebra, Topologie und Homotopietheorie gepr?gt ist, beruhen aktuelle Durchbrüche zunehmend auf dem Zusammenspiel abstrakter Konzepte und konkreter Berechnungen. Ein zentrales Beispiel dafür sind motivische Methoden aus der algebraischen Geometrie, die bereits zu bedeutenden Anwendungen in der Zahlentheorie geführt haben. ?
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?Viele ?hnlich wirkende Einzelph?nomene in der Mathematik erlauben eine umfassende, konzeptionelle Erkl?rung. Das motivische Denken ist eine Herangehensweise, um solche Erkl?rungen zu finden und auf neue Fragestellungen anzuwenden. Im neuen SFB erweitern wir diese Methode von ihren Ursprüngen in der algebraischen Geometrie auf neue geometrische Kontexte. Die Augsburger Mathematik leistet dabei mit ihrer Expertise in riemannscher und symplektischer Geometrie sowie in der Differentialtopologie einen wesentlichen Beitrag“, erkl?rt Bernhard Hanke. ?Die F?rderung des SFB erm?glicht ein attraktives Forschungsprogramm und er?ffnet neue M?glichkeiten für den wissenschaftlichen Austausch sowie die F?rderung von Doktorandinnen, Doktoranden und Postdoktoranden.“
?ber den SFB 1785
Der neue SFB versteht verallgemeinerte motivische Methoden als Leitprinzipien, die auf universellen Strukturen, Linearisierung und Parametrisierung beruhen. Ziel ist es, neue Perspektiven auf zentrale Probleme der Geometrie zu er?ffnen und zugleich neue Forschungsrichtungen sichtbar zu machen. Die Forschenden wenden das motivische Denken auf anspruchsvolle und bislang ungel?ste Fragen der algebraischen Geometrie, Topologie und riemannschen Geometrie an.Die langfristige Vision dieses Forschungszentrums ist es, allgemeine motivische Methoden und das motivische Denken als leistungsf?higes, vereinheitlichendes Rahmenkonzept in der Geometrie zu etablieren.
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