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Leuchtende Forschung zu Ostern: Ein LED-Osterei aus der Experimentalphysik

Passend zu Ostern kommt von der Arbeitsgruppe organische Halbleiter am Lehrstuhl für Experimentalphysik IV ein ganz besonderes Ei: ein leuchtendes LED-Osterei. Das kleine Kunstwerk ist weit mehr als eine kreative Spielerei, es vereint zentrale Materialien und Forschungsans?tze der Arbeitsgruppe in einem anschaulichen Objekt.
? Universit?t Augsburg

Zum Osterfest kommt von der Arbeitsgruppe organische Halbleiter am Lehrstuhl für Experimentalphysik IV der Universit?t Augsburg ein ganz besonderes Ei: ein leuchtendes LED-Osterei. Das kleine Kunstwerk (nur etwa 1,5 × 1 cm gro? auf einer 2 × 2 cm gro?en Glasscheibe) ist weit mehr als eine kreative Spielerei. Es vereint zentrale Materialien und Forschungsans?tze der Arbeitsgruppe in einem anschaulichen Objekt.

Im Zentrum stehen sogenannte organische Halbleiter. Dabei handelt es sich um kohlenstoffbasierte Moleküle, die elektrische Leitf?higkeit zwischen Leitern und Isolatoren besitzen. Sie k?nnen Strom leiten – und vor allem: Licht erzeugen. Solche Materialien sind die Grundlage moderner Displays, etwa in Smartphones, Tablets oder Fernsehern. Die Technologie dahinter kennt man als organische Leuchtdioden, kurz OLEDs.

Ein Ei, viele Materialien

Das LED-Osterei besteht aus verschiedenen Halbleiter-Molekülen, die verschiedene Aufgaben erfüllen. Dabei sind alle relevanten Materialien, an denen die Arbeitsgruppe momentan forscht, vereint. Dazu z?hlen verschiedene organische Halbleiter mit verschiedenen Arten, wie das Licht entsteht (Blau: Fluoreszenz, Rot: Phosphoreszenz, Grün: TADF (engl. Thermally Activated Delayed Flourescence), Gelb: Kombination aus Grün und Rot sowie ein grüner Schleier: Quantenpunkte aus Perowskiten; eine andere, relativ neue Halbleiterklasse).

Die Herstellung des LED-Ostereis selbst dauerte etwa einen Tag. Den gr??ten Teil der Arbeit machten jedoch Planung, Tests und Feinabstimmung aus, die sich über ein bis zwei Wochen erstreckten. Erste Erfahrungen mit ?hnlichen Projekten hatte die Arbeitsgruppe bereits mit einer ?Tannenbaum-OLED“ zur Weihnachtszeit gesammelt. Die gr??te Schwierigkeit dabei war, die unterschiedlichen Materialklassen in einer einzelnen OLED gleichzeitig stabil zu betreiben.

Forschung sichtbar machen

Auch wenn OLED-Technologie im Alltag angekommen ist, geht die Forschung daran weiter. Ziel ist es, effizientere, günstigere, hellere und langlebigere LEDs herzustellen. Besondere Herausforderungen liegen derzeit unter anderem in der Entwicklung stabiler blauer OLEDs sowie in Alternativen zu Materialien mit seltenen oder problematischen Metallen wie Iridium. Die Arbeitsgruppe konzentriert sich auf die grundlegende Physik hinter diesem sich rasch entwickelnden Gebiet der organischen Elektronik.

Das LED-Osterei zeigt auf anschauliche Weise die Vielfalt der Forschung an organischen Halbleitern – und l?dt dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen moderner Materialforschung zu werfen. So verbindet das leuchtende Ei Wissenschaft und Kreativit?t – und bringt pünktlich zu Ostern ein wenig Forschung zum Strahlen.
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Zur Forschungsarbeit an organischer Elektronik

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